Es ist schon wieder Dienstag, und das heißt, dass auf dieser Seite ein Blogeintrag dem der letzten Woche folgen soll. Doch über was wöchentlich schreiben? Über meinen Werdegang, über die verschiedenen Texte, die ich bereits verfasst habe? Oder wollen Sie etwas über die täglich von mir geschriebene Wortanzahl wissen? Nun, dann müssen Sie die entsprechenden Themen vorschlagen. Heute will ich mich einem veganen Restaurant in Porto, Portugal widmen, das bei mir einen sehr positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Black Mamba in Porto, Portugal

Das Black Mamba versteckt sich in der Rua Mártires da Liberdade, 130 in der portugiesischen Hafenstadt Porto. Wenn Sie sich von Google Maps vom Zentrum der Stadt aus dahin lotsen lassen, dann kann es sein, dass sie schon ein bisschen zu früh am angeblichen Ziel „ankommen“. Gehen Sie dann einfach noch ein Stück die Straße hinauf (zu Fuß können Sie zuvor eine Abkürzung durch eine Einkaufspassage mit einem tollen Platten- und einem wundersamen Retro-Laden nehmen) und finden Sie das Bistro dann rechterhand.

Eigene Beschreibung des Black Mamba in Porto

Eigene Beschreibung des Black Mamba in Porto

Beim Black Mamba handelt es sich nach eigener Aussage nicht um ein Restaurant. Es ist vielmehr ein einzigartiger Ort, der sich auf 100 % veganes Fast Food und auf analoge Musik spezialisiert hat. Und tatsächlich: neben zahlreichen veganen Burgern, Snacks, Kuchen, Torten und mehr findet man in dem Laden auch einige Schallplatten, Tonband-Kassetten und dazu zahlreiche Magazine und Hefte, die sich mit eher alternativen Musikrichtungen beschäftigen. Darunter auch das nach Schülerzeitung aussehende MAXIMUM ROCKNROLL.

Das Black Mamba finden Sie digital übrigens auf folgenden Plattformen:

Der 666-Burger und eine deutsche Cola

Was ich sehr gern mache, wenn ich mich auf der Karte für nichts entscheiden kann und alles für mich essbar erscheint: Ich sage „Überrasch mich!“. Da ich aber nicht irgendwas bekommen wollte, habe ich diesmal „Was kannst du mir empfehlen?“ gesagt. Vielleicht habe ich auch das formellere „Sie“ gewählt; wenn man sein Gesagtes aus dem Englischen übersetzt, dann ist das nicht immer eindeutig feststellbar. Gemeint habe ich aber „du“, weil ich mich nach der halben Stunde, in der ich auf die Öffnung der Küche gewartet habe, schon heimisch fühlte.

666-Burger von Black Mamba in Porto

666-Burger von Black Mamba in Porto

Empfohlen bekommen habe ich übrigens den 666-Burger, der mit einem Patty daherkommt, welcher an ein Omelett erinnert. Dazu, wie man auf dem Bild gut erkennen kann, war zwischen den Brötchenhälften auch noch Rucola und Kraut. Der Geschmack? Überragend! Nach dem zweiten Bissen wollte ich unbedingt noch einen weiteren Burger probieren. Aber als ich dann nebst dem 666-Burger auch die Ofenkartoffeln (auch lecker!) aufgegessen hatte, war ich papp-satt. So muss das sein!

Wie auf dem Bild aber auch noch zu sehen ist, gab es im Black Mamba die Cola von Club-Mate. „Warum dieses?“, habe ich nicht nur mich, sondern auch die freundlichen Burgerköche gefragt. Sie passe gut ins Angebot, sie schmecke gut und es gäbe einen Distributor in Portugal. Zugegeben, eine logische Antwort und die Cola schmeckt tatsächlich sehr gut. Besser als die von fritz kola wurde mir gesagt – und ich konnte nicht umhin, zuzustimmen.

Das Thema fritz kola wurde von mir angestoßen (haha „anstoßen“, verstehste!?)

Ich bin kein Vertreter in irgendeiner Form. Ich vertrete weder das Black Mamba, ich stehe auch nicht auf der Gehaltsliste von Club-Mate oder fritz. Auch werde ich nicht vom Tourismusbüro in Porto bezahlt. Jedoch wollte ich einfach mal nachfragen, ob die Leute im Black Mamba schon einmal von der Konkurrenz-Marke in Sachen Cola gehört hatten. Tatsächlich; so kam dann auch die oben angegebene Aussage zum Geschmack zustande. Angeboten werden Cola und Limo des Herstellers aus Hamburg aber nicht, weil es keinen Distributor in Portugal gäbe, wurde mir auch gesagt.

Durch ein bisschen Recherche habe ich aber einen in Spanien gefunden. Okay, was heißt Recherche – ich habe einfach mal bei fritz angefragt. Die Antwort:

Hi Johannes!

vielen Dank für deine E-Mail und dein Interesse an unserer Marke und an unseren Produkte[sic]. Wir sind sehr glücklich zu hören, dass wir fritz-kola Fans in Spanien haben!

Wir haben schon einen Distributor in Spanien und ihr könnt gerne mit ihnen persönlich Kontakt aufnehmen. Hier findet ihr die Kontaktdaten:

[…]

Mit besten Grüßen aus Hamburg,

marcia weiss

Die hier entfernten Kontaktdaten habe ich an Black Mamba übermittelt. Vielleicht ist der Import aus Spanien günstiger als aus Deutschland und eventuell gibt es ja auch bald Jan Böhmermanns Lieblingscola im Black Mamba. (Ja! Endlich konnte ich auch mal diesen Namen für einen Beitrag nutzen. Darf ich jetzt auf mehr Klicks hoffen, oder ist der Hype schon wieder vorbei?)

Fazit zu meinem Besuch im Black Mamba

Mein persönliches Fazit: Wenn ich mal wieder in Porto bin, dann werde ich meine Abendmahlzeiten im Black Mamba zu mir nehmen. Lecker!

Black Mamba Menu - künstlerisch gestaltete Wand im Nicht-Restaurant

Black Mamba Menu – künstlerisch gestaltete Wand im Nicht-Restaurant

Mein professionelles Fazit: Ich biete in Zukunft auch Artikel über vegane Restaurants an. Wer beispielsweise einen Artikel oder eine Artikelserie zu den veganen Einrichtungen in Madrid haben möchte, wovon es übrigens eine Menge gibt, der kann also gerne mal anfragen. Ich reise übrigens auch sehr gern und kann daher ebenfalls aus anderen (europäischen) Städten berichten!

Einfach mal Kontakt aufnehmen und mit mir über das Projekt und den Preis palavern… Ich freu mich drauf!